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Hohen Besuch erhielt das Wald-Gymnasium am Mittwoch: Der Botschafter der Republik Italien in Deutschland, Fabrizio Bucci, kam an unsere Schule, zusammen mit der ersten Botschaftsrätin Silvia Santangelo und der Schulleiterin der italienischen Schule, Marta Mattiotti.
Empfangen wurden sie von Frau Schwippl-Nehm und Frau Comitini, die ein kleines Programm vorbereitet hatte. Der Besuch in dieser Woche war kein Zufall: Botschafter Bucci unterstützt Gymnasien grundsätzlich, besonders aber das Berliner Wald-Gymnasium, das bis zum Abitur Italienisch unterrichtet und so selbst zu einem Botschafter italienischer Sprache und Kultur geworden sei. Die Schüler der Klasse 7P1 bewiesen es, indem sie ihm mit Hilfe von selbstgemachten Plakaten und dem Vokabular des ersten Halbjahres berühmte Persönlichkeiten auf Italienisch vorstellten.
Die Schüler der Oberstufenkurse legten nach, indem sie ihm auf Italienisch Fragen zur politischen Lage und zu seinem Lebensweg stellten. Dabei zeigte sich, dass Botschafter Bucci seinen Beruf ebenso liebt wie sein Land, das er gern vor zu klischeehafter Zuneigung bewahren will: Er freue sich, wenn etwa die Landschaften und die Küche Italiens in Deutschland populär wären, aber darüber dürften wir nicht vergessen, dass Italien zu den führenden Nationen in der Weltraum- und der Pharma-Forschung gehöre und mit Deutschland lange in vielen Industrien eine Führungsrolle teilte, zum Beispiel im Automobilbau. KI empfindet er nicht als Bedrohung für den Sprachunterricht, sondern als Anreiz, denn der menschliche Austausch in den Sprachen sei durch sie zu ergänzen, aber nicht zu ersetzen. Was die wirkliche Begegnung mit diesem charmanten, überaus freundlichen und für alle Beteiligten inspirierenden Botschafter bewies.